Ein eigenes Elbphilharmonie-Festival und ein fulminanter Coming-of-Age-goes-Jazzgeschichte-Roman: Im Gespräch mit dem Jazz-Pianisten Brad Mehldau

Nov 26, 11:30 AM

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Die Konkurrenz um den Grammy in der Kategorie Best Alternative Jazz Album ist im Jahr 2026 besonders hart, aber die aktuelle Platte »Ride Into The Sun« von Brad Mehldau hat es unter die fünf nominierten geschafft. Das Album ist eine von schönstem Americana-Spirit beseelte Hommage an den früh verstorbenen Singer/Songwriter Elliot Smith (1969-2003), mit dem Mehldau selbst noch einige Auftritte in Los Angeles absolviert hat. Es ist kein Zufall, dass der Pianist für einen Preis als Schöpfer des besten alternativen Jazzalbums im Rennen ist; schließlich hat sein künstlerischer Horizont immer ein sehr viel breiteres Panorama umfasst als nur den Jazz. Kurz vor seiner Grammy-Nominierung und ehe er im März 2026 ein »Reflektor«-Festival in seinem Namen in der Elbphilharmonie gestaltet, nahm sich Brad Mehldau an einem Sonntagnachmittag von seinem Wohnort Amsterdam aus Zeit für einen »Elbphilharmonie Talk« über Zoom.

Hier gehts zum Festival-Programm von Brad Mehldau